{"version":"1.0","provider_name":"","provider_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en","author_name":"Volker_Lechler","author_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/author\/volker_lechler","title":"Bonbonnieren -","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"eTBrwTYDwU\"><a href=\"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/bonbonnieren\">Bonbonniere<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/bonbonnieren\/embed#?secret=eTBrwTYDwU\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Bonbonnieren&#8221; &#8212; \" data-secret=\"eTBrwTYDwU\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/dresdner-pappe.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>","description":"Bonbonnieren Der Begriff \u201aBonbonniere\u2018 (auch \u201aBonboniere\u2018) stammt aus dem Franz\u00f6sischen (bonbonni\u00e8re) und beschreibt eigentlich eine Schale oder ein Gef\u00e4\u00df aus Glas, Porzellan oder aus einem anderen Material, in welchen Bonbons, Pralinen, Schokolade oder Fondants (S\u00fc\u00dfigkeiten aus einer past\u00f6sen Zuckermasse) aufbewahrt wurden. Der Begriff \u201aBonbonniere\u2018 wurde im Sprachgebrauch noch f\u00fcr andere Dinge verwendet. So wurden mitunter auf Hochzeiten sogenannte \u201aBonbonnieren\u2018 als traditionelle Geschenke der Brautleute an die G\u00e4ste verteilt. Das waren dann oftmals kunstvoll verzierte Schachteln mit unterschiedlicher F\u00fcllung (wie zum Beispiel kleine Erinnerungsst\u00fccke an die Feier, Geschenke oder S\u00fc\u00dfigkeiten). H\u00e4ufiger wurde und wird die Bezeichnung \u201aBonbonniere\u2018 aber f\u00fcr teilweise aufwendig gestaltete Pralinen- und Schokoladenverpackungen verwendet. Bereits im 19. Jahrhundert war diese Form der Verpackung f\u00fcr S\u00fc\u00dfigkeiten aller Art \u00e4u\u00dfert beliebt. Zwei Beispiele mit Buntpapier oder Chromo-Bildchen verzierte Bonbonnieren. Der rechte runde Korb ist handschriftlich datiert auf das Jahr 1868. F\u00fcr viele Hersteller aus dem Bereich der Luxuskartonagen-Industrie waren die fantasievoll kreierten Verpackungen ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft. Dazu geh\u00f6rten unter anderem die Hersteller von Cotillon- und Karnevalsartikeln, die auch eine gro\u00dfe Anzahl von Attrappen herstellten. Beispiele einfach gestalteter weihnachtlicher Bonbonnieren Man findet \u00e4hnliche Schachteln unter anderem in den Angeboten der Dresdner Firma Neumann &amp; Co. Typische Abnehmer kamen damals aus der Schokoladenindustrie, die f\u00fcr ihre Produkte neben den einfachen Bonbonnieren auch durchaus kunstvoll gefertigte Beh\u00e4ltnisse w\u00fcnschten. Drei Beispiele von Bonbonnieren die im Kundenauftrag gefertigt wurden Ein weiteres Beispiel hierf\u00fcr sind auch die in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen existenten Bonbonnieren vom \u201aMemminger Mau\u2018. Diese speziellen Verpackungen waren mitunter so aufwendig gestaltet, man kann sie schon kleine Kunstwerke nennen, dass sie, nachdem der s\u00fc\u00dfe Inhalt verzehrt oder das Geschenk entnommen war, nicht entsorgt, sondern einfach aufbewahrt wurden. Die mit Schokolade oder sonstigen S\u00fc\u00dfigkeiten gef\u00fcllten Bonbonnieren wurden ein nationaler wie internationaler Verkaufsschlager.\u00a0 Zwei kunstvoll gestaltete Bonbonnieren Bonbonnieren von der deutschen Feinkartonagenindustrie wurden damals auch nach den W\u00fcnschen der internationalen Kundschaft gefertigt. So ist zu erkl\u00e4ren, warum es Bonbonnieren beziehungsweise Attrappen in Form von Base- und Footballs gibt. Von Sportarten also, die in der deutschen Bev\u00f6lkerung zu Beginn des 20. Jahrhunderts kaum bekannt waren. Besonders beliebt waren jedoch Bonbonnieren, die Alltagsgegenst\u00e4nde mehr oder weniger in Miniaturform darstellten und mit S\u00fc\u00dfigkeiten oder kleinen Geschenken gef\u00fcllt werden konnten. Im Auftrag der ber\u00fchmten K.u.K. Hofzuckerb\u00e4ckerei Demel aus Wien wurden ausgefallene Bonbonnieren unter anderem aus Dresdner Pappe gefertigt. Zwei bis jetzt mit Sicherheit zu belegende Dresdner Pappe Auftragsarbeiten waren eine Wanduhr (sehen Sie dazu das Belegst\u00fcck in der Bildergalerie) und der Katzenkopf. Der Kopf mit dem \u201aDemel\u2018-Aufkleber findet sich im Salzburger Weihnachtsmuseum. Demel lie\u00df neben den Dresdner Pappe Objekten auch in Th\u00fcringen extra f\u00fcr das Weihnachtsgesch\u00e4ft Weihnachtsm\u00e4nner, Belsnickel und Knecht Ruprechte aus Pappmache zum Bef\u00fcllen anfertigen. Miniaturvarianten von Gegenst\u00e4nden oder Tieren werden heutzutage gerne der Dresdner Pappe zugerechnet. Nicht wenige solcher Exponate fanden ihren Weg an oder unter den Weihnachtsbaum. Alle die folgenden Beispiele von Bonbonnieren sind zu \u00f6ffnen. Bonbonnieren gibt es auch noch heute, aber sie sind mit dem Formenreichtum und den teilweise komplizierten, fantasievollen Ausf\u00fchrungen ihrer Vorg\u00e4nger von Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht zu vergleichen.","thumbnail_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/1-Bild-_DSF9113-768x975.jpg"}