{"version":"1.0","provider_name":"","provider_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en","author_name":"Volker_Lechler","author_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/author\/volker_lechler","title":"Dresdner Pappe - Hersteller -","type":"rich","width":600,"height":338,"html":"<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"UP0a7Xzy12\"><a href=\"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/dresdner-pappe-hersteller\">Dresdner Pappe &#8211; Hersteller<\/a><\/blockquote><iframe sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" src=\"https:\/\/dresdner-pappe.de\/en\/dresdner-pappe-hersteller\/embed#?secret=UP0a7Xzy12\" width=\"600\" height=\"338\" title=\"&#8220;Dresdner Pappe &#8211; Hersteller&#8221; &#8212; \" data-secret=\"UP0a7Xzy12\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\" class=\"wp-embedded-content\"><\/iframe><script>\n\/*! This file is auto-generated *\/\n!function(d,l){\"use strict\";l.querySelector&&d.addEventListener&&\"undefined\"!=typeof URL&&(d.wp=d.wp||{},d.wp.receiveEmbedMessage||(d.wp.receiveEmbedMessage=function(e){var t=e.data;if((t||t.secret||t.message||t.value)&&!\/[^a-zA-Z0-9]\/.test(t.secret)){for(var s,r,n,a=l.querySelectorAll('iframe[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),o=l.querySelectorAll('blockquote[data-secret=\"'+t.secret+'\"]'),c=new RegExp(\"^https?:$\",\"i\"),i=0;i<o.length;i++)o[i].style.display=\"none\";for(i=0;i<a.length;i++)s=a[i],e.source===s.contentWindow&&(s.removeAttribute(\"style\"),\"height\"===t.message?(1e3<(r=parseInt(t.value,10))?r=1e3:~~r<200&&(r=200),s.height=r):\"link\"===t.message&&(r=new URL(s.getAttribute(\"src\")),n=new URL(t.value),c.test(n.protocol))&&n.host===r.host&&l.activeElement===s&&(d.top.location.href=t.value))}},d.addEventListener(\"message\",d.wp.receiveEmbedMessage,!1),l.addEventListener(\"DOMContentLoaded\",function(){for(var e,t,s=l.querySelectorAll(\"iframe.wp-embedded-content\"),r=0;r<s.length;r++)(t=(e=s[r]).getAttribute(\"data-secret\"))||(t=Math.random().toString(36).substring(2,12),e.src+=\"#?secret=\"+t,e.setAttribute(\"data-secret\",t)),e.contentWindow.postMessage({message:\"ready\",secret:t},\"*\")},!1)))}(window,document);\n\/\/# sourceURL=https:\/\/dresdner-pappe.de\/wp-includes\/js\/wp-embed.min.js\n<\/script>","description":"Dresdner Pappe &#8211; Hersteller Nicht alle Hersteller des \u201aDresdner Pappe Christbaumschmucks\u2018 sind bis heute bekannt. Das liegt zum einen daran, dass sich nur wenige Verkaufskataloge aus der Zeit erhalten haben, die einen Einblick in die damalige Produktpalette geben k\u00f6nnten, zum anderen warben nur wenige Hersteller offen damit, dass sie Christbaumschmuck aus Pappe herstellten. Und selbst bei denjenigen, die in ihrer Werbung darauf hinwiesen, kann heute gr\u00f6\u00dftenteils nicht mehr festgestellt werden, was sie f\u00fcr eine Art von Christbaumschmuck produzierten. Christbaumschmuck aus Papier beziehungsweise Pappe ist ein weites Feld. Der Begriff bedeutet nicht automatisch, dass damit die feingepr\u00e4gte dreidimensionale \u201aDresdner Pappe\u2018 gemeint war. So gab es auch aus flacher Pappe ausgestanzte und bedruckte Sterne, Engel, Sinnspr\u00fcche und sonstige Festartikel mit weihnachtlichen Motiven. Selbst der Hinweis, dass Firmen \u201eChristbaumschmuck in Gold- und Silbercarton\u201c fertigten, bedeutete ebenfalls nicht automatisch, dass damit die \u201aDresdner Pappe\u2018 Varianten gemeint waren. Hersteller die nachweislich Dresdner Pappe auch als Christbaumschmuck produzierten Anhand von alten Katalogen oder Hinweisen in alten Ver\u00f6ffentlichungen konnten bis jetzt mit Sicherheit f\u00fcnf Firmen namentlich identifiziert werden, die \u201aDresdner Pappe Christbaumschmuck\u2018 produzierten. Ihre Namen sind:\u00a0 Carl Wenzel, Dresden (Inhaber waren: Carl Oswald Wenzel und Carl Bruno Wenzel). Sie produzierten zwischen 1860 und 1919 Attrappen, Christbaumschmuck, Gegenst\u00e4nde f\u00fcr Cotillon-Touren, Feinkartonagen, Festartikel, Spielzeug und Verlagsprodukte aus Pappe beziehungsweise Karton.\u00a0 Gelbke &amp; Benedictus, Dresden (gegr\u00fcndet 1870. Inhaber waren: E. Mor. Gelbke und C. Jos. Benedictus). Sie stellten bereits 1875 Papierchristbaumschmuck her.[i] Des Weiteren lieferten sie unter anderem auch Attrappen, k\u00fcnstliche Blumen, Cotillon- und Karnevalsartikel, Papierlaternen und Christbaumschmuck.[ii] Gottschald &amp; Co., Dresden. Die Firma produzierte milit\u00e4rische Requisiten f\u00fcr Jungen wie Helme und Brustpanzer aus Pappe, Cotillon-Orden, Karnevalsm\u00fctzen, Bonbonnieren aus Karton und Christbaumschmuck. In dem Preis-Courant der Phantasie- &amp; Luxus-Cartonnagen-Fabrik Saison 1885\u201386 bot die Firma Christbaum-Verzierungen und Bonbonnieren an. E. Neumann &amp; Co., Dresden (gegr\u00fcndet 1887), stellte ebenfalls Attrappen, Cotillon- und Karnevalsartikel, Dekorationselemente, Knallbonbons, Kost\u00fcme, M\u00fctzen, Papierlaternen und Christbaumschmuck her. In einer Preisliste aus dem Jahr 1888\/89 wurden 59 Einzelnummern und 22 verschiedene Sortimente mit \u201aDresdner Pappe\u2018 Objekten angeboten. Die Firma Neumann &amp; Co. produzierte zahlreiche der bekannten \u201aDresdner Pappe\u2018 Tierdarstellungen, die sie in Kartons zu 6, 10 und 12 anbot, und offerierte ihren Kunden auch f\u00fcnf Karton-Varianten mit jeweils 50 verschiedenen Gegenst\u00e4nden. Unter der Bezeichnung \u201aGegenst\u00e4nde\u2018 subsumierte In diese Reihe der Hersteller geh\u00f6rt auch eine f\u00fcnfte Firma, die nicht in Dresden ans\u00e4ssig war. Die Rede ist von:\u00a0 N[iels] L[und] Chrestensen, Erfurt (gegr\u00fcndet 1867 als Kunst- und Handelsg\u00e4rtnerei). Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden hier zudem Cotillon-Artikel hergestellt. In dem Katalog aus dem Jahre 1880 warb die Firma, noch sehr am Rande, f\u00fcr Christbaum-Verzierungen und Decorationen. Im Laufe der Jahre entwickelte sie die Produktpalette weiter. In ihrer Preisliste aus dem 1888 sieht man dies deutlich. Chrestensen bot seinen Kunden vier Sortimente an (beinhaltend 35, 40, 50 oder 60 verschiedene Gegenst\u00e4nde als Christbaumverzierungen), \u201ehergestellt aus hochfeinem und sauberst gepr\u00e4gtem Metallpapier in Verbindung mit farbiger Galantine und Seide in hochelegantester Ausf\u00fchrung\u201c. Da die Firma Chrestensen bei den Cotillon-Artikeln auch als Wiederverk\u00e4ufer von Produkten anderer Produzenten auftrat, ist nicht ganz klar, ob, und wenn ja, inwieweit dies auch f\u00fcr den Christbaumschmuck galt.\u00a0 Die genannten Firmen waren eigentlich in erster Linie Spezialisten f\u00fcr die Ausstattung von Festlichkeiten im Allgemeinen und Tanzveranstaltungen im Besonderen. F\u00fcr ihre Kunden produzierten sie unz\u00e4hlige Dekorationsst\u00fccke aus Papier, Pappe, Karton oder Pappmach\u00e9. Zu ihrem Produktportfolio geh\u00f6rten Attrappen, Bonbonnieren, alle m\u00f6glichen Gegenst\u00e4nde f\u00fcr Cotillon-Touren und Cotillon-Orden. Diese Objekte waren, wie der Christbaumschmuck, meist aus Papier\u00a0\/ Karton\u00a0\/ Pappe gefertigt und stellten h\u00e4ufig Alltagsgegenst\u00e4nde in Miniaturform dar. Gerade die letztgenannten Dinge erfreuten sich bei den Kunden besonderer Beliebtheit. So kam es, dass sie aufgrund ihres Miniaturformates f\u00fcr viele zu schade waren, um sie wegzuschmei\u00dfen. Wie der Christbaumschmuck aus Pappe wurden auch diese St\u00fccke an den Weihnachtsbaum geh\u00e4ngt. Das ist einer der Gr\u00fcnde, warum eine Grenzziehung zwischen Dresdner Pappe und Gegenst\u00e4nde f\u00fcr Cotillon-Touren kaum m\u00f6glich ist. Zudem kam es durchaus vor, dass Objekte eine Zwitter-Funktion hatten. Sie waren einerseits f\u00fcr Cotillon-Touren gedacht, wurden aber andererseits auch als Christbaumschmuck verkauft. Das l\u00e4sst sich gut am Beispiel der aus Pappe hergestellten Miniaturmusikinstrumente wie Harfen, Gitarren, Lauten, Lyras oder Trompeten belegen. Aufgrund dieser unklaren Grenzziehung kann die Palette der Hersteller durchaus viel gr\u00f6\u00dfer gewesen sein. Weitere Kandidaten, die ich bis jetzt finden konnte und die m\u00f6glicherweise auch Dresdner Pappe Christbaumschmuck hergestellt haben, m\u00f6chte ich im Folgenden alphabetisch nennen. Die Schwierigkeit ist f\u00fcr mich, dass Belege, zum Beispiel in Form von alten Verkaufskatalogen, fehlen, um verifizieren zu k\u00f6nnen, ob, und wenn ja, welche dieser Produzenten dreidimensionalen Christbaumschmuck fabrizierten. Christbaumschmuck-Hersteller, die m\u00f6glicherweise Dresdner Pappe beziehungsweise Christbaumschmuck aus Karton \/ Pappe hergestellt haben Alpian-Bennewitz, Leipzig. Die Firma hatte ein gro\u00dfes Produktportfolio von Attrappen, Cotillon-Artikeln, Girlanden, Gratulations- und Postkarten, Haussegen und Spr\u00fcchen, Knallbonbons, K\u00fcchen- und WC-Papieren, Papptellern, Schreib-, Mal und Zeichenbedarf, Scherzartikeln, Tisch- und Saaldekorationen, T\u00fcten und Christbaum-Artikeln aus Pappe. Sie war sehr erfolgreich und wurde mit Auszeichnungen und Medaillen auf Weltausstellungen (Moskau 1872, Leipzig 1887 und Chicago 1894) bedacht. Deutsche Christbaumschmuck und Attrappen Manufactur Benas &amp; Co., Berlin und Oberwiesenthal Franz Fr\u00f6hlich, Dresden (gegr\u00fcndet 1832) wird in der Ausgabe des Fabrikanten Adressbuch vom K\u00f6nigreich Sachsen und den Th\u00fcringischen Staaten aus dem Jahre 1893 als \u201aFabrik f\u00fcr Cotillon- und Baumverzierungen\u2018 genannt.[iii] In einer Werbung aus dem Jahr 1906 wird er als k\u00f6niglich s\u00e4chsischer Hoflieferant bezeichnet. In der Werbung hei\u00dft es: \u201eFabrik-Lager von Kotillon als Kopfbedeckungen, Kotillontouren, Kotillonorden, Attrapen [sic!], Baumverzierungen, Illuminationslaternen, Bigotphones\u201c. Arthur Fuchs &amp; Co., Lauscha. In dem vom Export-Verein f\u00fcr das K\u00f6nigreich Sachsen 1911 herausgegebenen Adressbuch der gesamten s\u00e4chsisch-th\u00fcringischen Industrie hei\u00dft es zur Produktionslinie: Glasartikel, k\u00fcnstliche Fr\u00fcchte usw. aus gepr\u00e4gtem Gold- und Silber-Karton und Lametta[iv]. Heinrich Grotjan, Dresden (gegr\u00fcndet 1884) warb 1901 mit dem Hinweis, eine \u201eFabrik von Christbaumschmuck aller Art (ausser Glas und Zinn)\u201c zu sein. Sie stellte unter anderem Cotillon- und Karnevalsartikel her. Im Jahr 1907 lautete eine Werbung dann wie folgt: \u201eSpezialit\u00e4t Christbaumschmuck aus gepr\u00e4gtem Gold- und Silber-Karton und Lametta. Cotillon-Artikel, Papier-Kopfbedeckungen, Touren, Orden etc.\u201c Grotjan exportierte seine Produkte unter anderem nach Russland und Nordamerika. In dem vom Export-Verein f\u00fcr das K\u00f6nigreich Sachsen 1901 herausgegebenen Adressbuch der gesamten s\u00e4chsisch-th\u00fcringischen Industrie wurde die","thumbnail_url":"https:\/\/dresdner-pappe.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/1-Bild-DP-Gelbke-Benedictus.jpg"}